Survival ist die Kunst des Überlebens, wobei gemeinhin das Überleben in der Wildnis gemeint ist. Es kann sich aber auch in Form von Streetsurvival auf das Überleben innerhalb unserer Zivilisation beziehen.
Um in einer fremden Umgebung aus eigener Kraft überleben zu können braucht es zwei Dinge, die Tom Brown als den Vater und die Mutter des Survival bezeichnete:
Die nötigen Fähigkeiten und die richtige Einstellung.
Die Fähigkeiten beziehen sich dabei vor allem auf das Wissen und Können um sich in der jeweiligen Umgebung zurecht zu finden, um sich Nahrung und Wasser zu beschaffen und um sich vor Kälte und Gefahren zu schützen.

Zur richtigen Einstellung gehören neben dem Glauben an sich selbst und den Reichtum der Natur vor allem ein Urvertrauen in das Leben sowie Dankbarkeit und Demut der Natur gegenüber. Diese Einstellung ist es, die das Survival zu einer Kunst werden lässt und nicht zu einem Kampf. Wer das Überleben als einen Kampf betrachtet wird es sich damit nur unnötig schwer machen.
Es nicht als Kampf gegen die Natur sondern als Leben mit und in ihr zu betrachten lässt das Survival nicht nur zur Kunst des eigenen Überlebens sondern auch zur Pflege der Umwelt werden. Leben in der Natur kann nur nach dem Prinzip eines gegenseitigen Gebens und Nehmens funktionieren. Da nehmen immer auch geben heißt, gilt es auf eine Art von der Natur zu nehmen die sie bestärkt und durch die sie wächst. Nimmt man beispielsweise immer nur bis zu einem Drittel einer Pflanze oder eines Pflanzenbestandes an einem Ort als Nahrung, so reizt man sie dadurch zum Wachstum an und trägt letztlich zur Vergrößerung ihrer Population bei. Nimmt man jedoch mehr verringert sich ihr bestand, was im Extremfall zu ihrem Aussterben führt.
 

 
 
     
 
 
Kontakt Impressum Was machen wir Unsere Philosophie Team Highlights Presse Heiko Gärtner