Kooperationsaufgaben oder -spiele sind Problemlösungsaufgaben, die von einer Gruppe nur dann bewältigt werden können, wenn alle ihre Mitglieder zusammenarbeiten.
Durch unsere leistungsorientierte Lebensweise haben wir oft die Ansicht, dass wir besser sein müssen als unsere Mitmenschen und führen daher einen sehr konkurrenzbetonten Lebensstil. Auch das Schulsystem ist auf diesem Prinzip aufgebaut. Jeder einzelne wird für seine Leistungen durch Noten belohnt oder bestraft. Durch den ständigen Vergleich entsteht ein immenser Leistungsdruck auf den Schülern. Bis zu einem bestimmten Maß ist das für die Entwicklung und die Selbsteinschätzung auch Hilfreich. Allerdings bleibt dabei die Fähigkeit der Kooperation, des gemeinschaftlichen Handelns und des Einbringens der eigenen Fähigkeiten in die Gruppe oftmals auf der Strecke.

Kooperationsaufgaben stellen typische Anforderungen an eine Gruppe, die sie auch für nahezu alle anderen Aufgaben braucht. Dabei werden folgende Aspekte gefördert: Klare Absprachen, gegenseitige Akzeptanz, Vertrauen, Kommunikation- und Kritikfähigkeit, gemeinsames Entwickeln und Umsetzen kreativer Lösungen, Umgang mit Schwierigkeiten, Rückschlägen und Frustrationen, Kompromissbereitschaft und Vereinbaren unterschiedlicher Meinungen, Offenheit, Experimentierfreude, Risikobewusstsein und Lernbereitschaft.
 

 
 
     
 
 
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