Ein wichtiger Bestandteil der Wildnispädagogik ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen inneren Kind. Die Persönlichkeit der Menschen ist keine klar strukturierte Einheit, sondern besteht aus lauter gegensätzlichen Teilpersönlichkeiten, die ständig mit einander in Austausch treten. Dies ermöglicht es uns auch innere Dialoge zu führen und gleichzeitig zwei widersprüchliche Meinungen zu vertreten.
Zu diesen Teilpersönlichkeiten gehören auch unsere Identitäten zu verschiedenen Altersstufen, die alle zu jedem Lebensalter in uns vertreten sind: Der innere Säugling, das innere Kind, der innere Jugendliche, der innere Erwachsene und der innere Älteste.

Um eine vollständige und gesunde Persönlichkeit zu entwickeln müssen wir all diese Vertreter in uns in Einklang bringen. Da wir in unserer Gesellschaft gerade als Kinder sehr viele Erfahrungen machen die nicht aufgearbeitet werden und die wir deswegen oft verdrängen, haben die meisten Menschen vor allem mit der Harmonisierung ihres inneren Kindes große Schwierigkeiten. Hieraus ergeben sich eine Vielzahl von Verhaltensmustern, Blockaden und Traumata die unsere Entwicklung hemmen und die durch das unmittelbare Leben in der Natur plötzlich an die Oberfläche treten. Dadurch wird die Arbeit mit den Herausforderungen in der Wildnis immer auch eine Arbeit an der Beziehung zum eigenen inneren Kind.

Mehr zum Thema "inner Child" finden Sie in unserem Artikel Arbeit mit dem inneren Kind.
 

 
 
     
 
 
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