Die EP wurde von dem Reformpädagogen Kurt Hahn begründet. Er verband die Grundgedanken Rousseaus, Thoreaus und der Reformpädagogik entwickelte vier Grundelemente der Erlebnispädagogik, die die Entwicklung der Kinder fördern sollen:

  • Körperliches Training
    Durch ganzheitliche körperliche Betätigung gewinnen die Kinder und Jugendlichen ein stärkeres Körper- und damit Selbstbewusstsein und schaffen die voraussätzung für eine gute körperliche Gesundheit.
  • Expeditionen
    Die Kinder und Jugendlichen planen  und veranstalten eigene abenteuerliche Reisen und lernen dabei Sorgsamkeit, Umsicht, Entschlusskraft und Zähigkeit.
  • Ein Projekt
    Die Kinder und Jugendlichen setzen sich selbst ein Ziel, das sie umsetzen und verwirklichen können. Dabei trainieren sie ihre Ausdauer und ihre Selbsteinschätzung.
  • Der Rettungsdienst
    Der Rettungsdienst ist eine Aufgabe im Dienste der Mitmenschen, die Kinder und Jugendlichen selbst wählen und mit Begeisterung tun und die ihre Leidenschaft und  Freude am Helfen und Unterstützen anderer weckt.

Die Natur spielt in der Erlebnispädagogik eine Zentrale Rolle und ist Lernort und Lehrmeister zugleich. Anders als bei der Wildnispädagogik steht jedoch nicht das Leben in der Natur im Mittelpunkt sondern ihr Erleben. Dadurch werden die Natur- und Abenteuersportarten wie Klettern, Segeln, Kanufahren, Skifahren, Mountainbiking und Wandern zu den wichtigsten pädagogischen Methoden der Erlebnispädagogik. Hinzu kommen die Kooperationsaufgaben und andere Arten von Gemeinschaftsspielen, mit denen die Gruppendynamik sowie die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert werden.

Inzwischen wird die Erlebnispädagogik neben der Kindererziehung auch in der Erwachsenenbildung und als Teambildungsmaßnahme für Firmen eingesetzt.
 

 
 
     
 
 
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